A

ANSTEUERUNGSPOTENTIAL

Das Ansteuerungspotential verbessern, bedeutet die neuromuskuläre Reaktionsfähigkeit zu erhöhen (Beschleunigung der Übertragungsgeschwindigkeit von Nerv auf Muskel). Dadurch erreicht man eine Steigerung, z. B. der dynamischen Stabilität, der Reaktivität, Steigerung der Schnell- und Explosivkraft, bzw. der Kontraktionsfähigkeit der Muskulatur in der spezifischen dynamischen Belastung.

 

B

BIOMECHANIK

Hier bezeichnet man in der Manuellen Therapie die Bewegung bzw. Mechanik innerhalb eines Gelenkes (Arthrokinematik), Rollen und Gleiten der Gelenkpartner untereinander, in Abhängigkeit der Konvexität und Konkavität , sowie der Gelenkflächenstellung. Es ist eine automatisch ablaufende, physiologische, teils auch bandunterstützte und bandinduzierte (durch Bänder ausgelöste) Bewegung.

 

I

IAS

International Academy for Sportscience. Lehrinstitut für Sportphysiotherapie IAS Physical Rehabilitation Training (Prof. Bert van Wingerden).

 

K

KOLLAGEN

Kollagen ist Bindegewebe. Es befindet sich überall im menschlichen Körper. Eine der wesentlichen Eigenschaften des Bindegewebes (Kollagen) ist es, sich wechselnden Reizen (Anforderungen) anpassen zu können. Diese Eigenschaften werden sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie genutzt. Kollagenfasern bestehen aus Proteinen (Eiweiße) und werden in ca. 15 verschiedene Untergruppen gegliedert.

 

KOLLAGENSYNTHESE

Darunter versteht man die intrazellulär und extrazellulär stattfindende Synthese (Bildung) von Kollagen (Bindegewebe).

 

M

MANUELLE THERAPIE

Sie bietet die aussagekräftigste konservative, nicht apparative Diagnosemöglichkeit, zur Befundung von Weichteilstrukturen und Gelenkfunktionsstörungen.

Ein Manualtherapeut setzt Traktions- und Gleitmobilisationstechniken ein, zur Behandlung von arthrokinematischen (Mechanik innerhalb eines Gelenks), reversiblen Gelenkkontrakturen um osteokinematische Störungen (gestörte aktive und passive Bewegungen des Knochens im Raum) zu beheben. Man nutzt die Manuelle Therapie um restriktive Kapselkollagen zu stressen, um das Bewegungsausmaß zu vergrößern, sowie um eine Konsistenzverbesserung der Gleitkomponenten zu erzielen.

 

P

POSTTRAUMATISCHE BEHANDLUNG

Physiotherapeutische und trainingsunterstützte Behandlung nach Unfällen oder operativ versorgten Verletzungen.

 

S

STRUKTURELLES TRAINING

Spezifisch abgestimmtes Training auf die unterschiedlichen aktiven und passiven Strukturen des Bewegungsapparates, wie z. B. Sehnen, Bänder, Bandscheiben (Faserknorpel), hyaliner  Gelenkknorpel, Muskeln und Knochen.

Abgestimmt auf deren Aufgaben und die gewünschte Belastungsfähigkeit.

 

W

WUNDHEILUNGSPROZESSE

Sie werden grundsätzlich in 3 Phasen eingeteilt. Von der Verletzung/Läsion beginnend mit der Entzündungsphase (Tag 0-6 bis 10), über die Proliferationsphase (Tag 6 – 16), Remodulierungsphase (ab dem 16. Tag), bis zur 100% abgeschlossenen „Turn over Zeit", d. h. bis zur vollständigen Regeneration der verletzten Struktur und ihrer Belastbarkeit.